Raum zum Leben – Wohngemeinschaft für Menschen mit Hilfebedarf

Wohnen bedeutet: Zuhause sein

Im ersten Bauabschnitt  soll auf dem Grundstück der Raum Helios Gemeinschaft eine Lebensgemeinschaft mit Familienstruktur für erwachsene Menschen mit vornehmlich geistiger Behinderung entstehen.
Sie leben dort gemeinsam mit den Hauseltern, die sich als Fachkräfte um die Betreuung und Förderung der Menschen kümmern. Die Hauseltern gemeinsam mit ihren Fachkollegen sind die Hauptbezugspersonen und bemühen sich ein harmonisches Zusammenleben mitzugestalten, einen gesunden Lebensrhythmus anzuregen. Sie sorgen dafür, dass Regeln eingehalten werden und helfen Krisen zu bewältigen. Die Hauseltern sind stets in Bereitschaft. Die Verbindung zwischen betreuten Menschen und Betreuern beruht auf gegenseitiger Achtung und Vertrauen.

Zu Beginn sollen vorwiegend junge Erwachsene, die die Schulzeit innerhalb der letzten 10 Jahre beendet haben, aufgenommen werden.
Im Erwachsenenalter, wenn die Abnabelung von den Eltern stattfindet, heißt es eine Gemeinschaft zu finden, die bereit ist besondere Menschen aufzunehmen und gemeinsam die Aufgaben und Anforderungen des Alltags zu meistern.
Die neue Lebensgemeinschaft bietet als stationäre Einrichtung im Sinne § 13 SGB XII einen geschützten Raum innerhalb einer lebendigen und freundlichen Dorfgemeinschaft.
Eine besondere Situation ohne Absonderung.

Die Bewohner des vollstationären Wohnens gehen in der Regel tagsüber einer Beschäftigung in einer WfbM oder auf dem ersten Arbeitsmarkt nach.
Für Menschen mit höherem Hilfebedarf, die keine Werkstatt besuchen können, soll in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses eine Tagesstruktur (Tagesförderstätte) angeboten werden.