Wohnen bedeutet: Zuhause sein
Der erste Bauabschnitt ist fertiggestellt. Seit dem ersten Juli 2019 wächst nun unsere Lebensgemeinschaft mit Familienstruktur für erwachsene Menschen mit vornehmlich geistiger Behinderung.
Sie leben dort gemeinsam mit den Hauseltern, die sich als Fachkräfte um die Betreuung und Förderung der Menschen kümmern. Die Hauseltern, gemeinsam mit ihren Fachkollegen, sind die Hauptbezugspersonen und bemühen sich ein harmonisches Zusammenleben mitzugestalten, einen gesunden Lebensrhythmus anzuregen. Sie sorgen dafür, dass Regeln eingehalten werden und helfen Krisen zu bewältigen. Die Hauseltern sind stets in Bereitschaft. Die Verbindung zwischen betreuten Menschen und Betreuern beruht auf gegenseitiger Achtung und Vertrauen.
Erwachsene Menschen im Alter zwischen zurzeit 20 und 62 Jahren haben nun bereits zu uns gefunden.
Im Erwachsenenalter, wenn die Abnabelung von den Eltern stattfindet, heißt es eine Gemeinschaft zu finden, die bereit ist, besondere Menschen aufzunehmen und gemeinsam die Aufgaben und Anforderungen des Alltags zu meistern.
Die neue Lebensgemeinschaft bietet als Einrichtung der besonderen Wohnform im Sinne des § 113 Abs. 5 SGB IX einen geschützten Raum innerhalb einer lebendigen und freundlichen Wohngemeinschaft.
Eine besondere Situation ohne Absonderung.
Die Bewohner der Wohngruppe (besondere Wohnform) können tagsüber entweder einer Beschäftigung in einer WfbM nachgehen oder sie sind Teilnehmer unseres Ateliers (Tagesförderstätte) für Menschen mit höherem Hilfebedarf, das sich in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses befindet.